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Inhalt:
 Allgemeines
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 Geld verdienen mit der Homepage


Allgemeines

Es mag sein, daß Ihnen das Design meiner WebSite etwas altbacken erscheint, was u.a. daran liegt, daß ich zugunsten einer größtmöglichen Kompatibilität auch zu älteren Browsern nicht den allerneuesten HTML-Standard benutze, unnötige Ladezeiten durch Einsatz von Textverweisen anstelle von aufwendig gestalteten Schaltflächen vermeide und darüberhinaus kein Freund von unnötig zappelnden GIF-Bildchen und vor allem von völlig zweckentfremdet eingesetztem Flash bin. Trotzdem habe ich aus dem Internet und aus Zeitschriften einige Tips gesammelt, die mir so plausibel erschienen, daß ich mich weitestgehend daran gehalten habe. Und die möchte ich Ihnen, sofern Sie darüber nachdenken, eine eigene Homepage zu erstellen, nicht vorenthalten.


Tips für Ihre Homepage

Der wichtigste Tip ist der: Versetzen Sie sich in die Lage eines Internet-Surfers und machen Sie sich darüber Gedanken, was Sie persönlich von einer guten Homepage erwarten; das muß aber nicht unbedingt die Meinung der breiten Masse sein, wenn Sie ein spezielles Publikum ansprechen wollen. Einige Punkte, die sich daraus ergeben, sind:

1.Nur Inhalte veröffentlichen, die für andere Leute interessant sind
Ist eine WebSite in der Art "Hallo, ich bin auch im Netz" oder eine, in der Bilder vom Ersteller und seiner Familie unter Angabe der Hobbies zu besichtigen sind, interessant für Sie? Mit größter Wahrscheinlichkeit nicht! Solche Seiten wirken sogar nicht selten unfreiwillig belustigend. Besucher werden sich auf solche Seiten sowieso höchstens hinverirren, aber diese nicht zielstrebig ansteuern oder gar in einer Suchmaschine suchen. Wenn Sie aber etwas zu sagen haben, dann möchte ich Sie absolut ermuntern, dies in Form einer WebSite auch zu tun. Lassen Sie sich dabei nicht abschrecken, Informationen zu sehr speziellen Themen anzubieten. Das ist genau das, wovon das Internet lebt.

Eine leider relativ weit verbreitete Unsitte ist es, zwar eine WebSite besitzen zu wollen, aber dafür nicht wirklich etwas tun zu wollen. Oft werden dann Bilder und Texte von anderen WebSites geklaut und mehr oder minder lieblos zusammengeschustert. Dies bringt jedoch niemandem etwas. Einerseits kann man Sie für den Diebstahl von Text oder Bildern zivilrechtlich zur Verantwortung ziehen und andererseits hilft es niemandem, wenn der absolut identische Inhalt im Internet mehrfach vorkommt. Mit dieser Strategie wird Ihre WebSite ohnehin absolut erfolglos bleiben und bei Ihnen aufgrund der verschwindend geringen Besucherzahlen über kurz oder lang für Frust sorgen. Eine eigene WebSite sollten Sie nur deshalb in Betracht ziehen, wenn Sie sich auch wirklich engagieren wollen und in der Lage sind, mit Kompetenz eigene Inhalte zu erstellen.
 
2.Kurze Ladezeiten anstreben
DSL ist zwar in weiten Teilen Deutschlands verfügbar, aber es gibt zahlreiche Leute, die noch über ISDN bzw. Modem oder aber eine langsame Mobilfunkverbindung surfen. Sorgen Sie daher dafür, daß die einzelnen Seiten nicht zu lange zum Laden brauchen - insbesondere Ihre Startseite. Denn wenn sich nach 10 Sekunden immer noch nichts tut oder sich die Seite quälend langsam Element um Element aufbaut, verliert auch der geduldigste Besucher sehr schnell das Interesse. Wirklich schlimm sind solche Seiten, die im wesentlichen aus einer großen verweissensitiven Graphik bestehen. Während der Ladezeit steht man als Besucher völlig im Wald und weiß überhaupt nicht, was einen erwartet. Noch schlimmer sind solche, die nach langer Ladezeit irgendein Plug-In (also ein Zusatzprogramm - also zum Beispiel den Flash-Player d.h. die Pest des Internet) installieren möchten und, wenn man dies ablehnt, absolut weiß bleiben. Die Autoren solcher Seiten brauchen sich über niedrige Besucherzahlen wirklich nicht zu beklagen.

Wenn sich schon längere Ladezeiten nicht vermeiden lassen, ist es eine gute Idee, Ihre Besucher sofort zu beschäftigen: Wenn der Bildschirm sehr schnell mit einem Begrüßungstext oder noch besser einem Inhaltsverzeichnis gefüllt wird, kann das Laden der restlichen Seite, die nur über Scrollen erreichbar ist, durchaus ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Um dies zu erreichen, kann man beispielsweise eine große Tabelle in mehrere kleine aufteilen. Tabellen werden nämlich erst dann angezeigt, wenn das Ende-Tag der Tabelle (</table>) gelesen wurde. Leider ist das Aufteilen in mehrere kleine Tabellen nicht immer möglich, ohne daß dadurch das Design gestört wird (ausprobieren).
 
3.Übersichtliche Navigation
Essentiell ist eine übersichtliche Navigation innerhalb Ihrer WebSite. Zumindest ein Verweis auf die Startseite ist auf jeder einzelnen Seite als absolute Minimalanforderung Pflicht. Sie können nämlich nicht davon ausgehen, daß Ihre Startseite die erste Seite ist, die Ihre Besucher zu sehen bekommen. Denn Suchmaschinen listen als Ergebnis auf eine Suchanfrage meistens die relevanteste Seite auf, und das ist in der Regel eben nicht die Startseite sondern diejenige Seite, die das gesuchte Schlagwort beinhaltet.

Aufgrund der Wartezeiten beim Seitenaufbau sollte man anstreben, daß auch bei sehr komplexen WebSites spätestens beim dritten Mausklick (d.h. vierter Seitenaufbau) eine beliebige andere Seite auffindbar sein sollte. Weiterhin ist es sinnvoll, Navigationselemente nicht wild über die Seite zu verstreuen, sondern an zentraler Stelle vorzuhalten. Eingebürgert hat sich - wie auch in dieser WebSite realisiert - ein Navigationrahmen an der linken Seite. Auch Navigationsrahmen am oberen Bildschirmrand sind üblich; zusätzlich ist dann der gleiche Rahmen am Seitenende sinnvoll.

Groß in Mode sind statt Textlinks Buttons zur Navigation. Diese sind aber nicht ganz unproblematisch, weil Graphiken üblicherweise erst nach und nach angezeigt werden, d.h. Ihre Besucher müssen warten, bis die Seite komplett aufgebaut ist, bevor sie auf Ihrer WebSite weitersurfen können. Ein nicht unerheblicher Anteil der vor allem erfahrenen Surfer hat die Anzeige von Graphiken der Geschwindigkeit wegen sogar komplett ausgeschaltet. Deshalb sollten Sie im Tag zur Anzeige der Graphik einen Alternativtext angeben (z.B. <img src="button.gif" height="20" width="50" alt="Zur Startseite" border="0"), der angezeigt wird, wenn bzw. solange die Graphik nicht geladen ist. Zum Test sollten Sie den Browser über das Optionen-Menü so einstellen, daß er Graphiken nicht lädt und Ihre WebSite dann absurfen. Funktionseinschränkungen sind absolut erlaubt, aber Ihre WebSite sollte trotzdem bedienbar bleiben.

Um den Seitenaufbau während des Ladens ähnlich wie später Ihre Besucher einigermaßen in Echtzeit beobachten zu können, können Sie folgenden Trick anwenden, der die hohe Datenübertragungsrate Ihrer Festplatte umgeht: Kopieren Sie die zu untersuchende Datei incl. aller Bilder etc. auf eine Diskette und entfernen Sie diese kurz aus dem Laufwerk, damit das Betriebssystem die Daten nicht im Cache (=schneller Zwischenspeicher) und damit auf der schnellen Festplatte behält. Rufen Sie dann die auf der Diskette abgespeicherte Seite auf. Durch das langsame Diskettenlaufwerk wird dann annähernd eine Übertragung über Internet simuliert. Ein Diskettenlaufwerk ist zwar um Einiges schneller als eine ISDN-Leitung oder ein Modem, aber Sie bekommen einen guten Eindruck davon, wie Ihre Seite lädt. Vor jedem neuen Aufruf muß man die Diskette kurz aus dem Laufwerk entfernen, damit die Daten wirklich von der Diskette gelesen werden und nicht aus dem Cache.
 
4.Keine Frames
Ein Nachteil eines fest angeordneten Navigationsrahmens auf der Seite ist, daß beim Scrollen die Navigationselemente aus dem Sichtbereich verschwinden. Aufgrund dieses Nachteils waren eine Zeit lang sogenannte Frames (=Rahmen) weit verbreitet. Hierbei sind die Navigationselemente in einem anderen Frame untergebracht als der eigentliche Inhalt der Seite. Beim Scrollen im Text bleibt der Navigationsrahmen fest stehen. Dadurch erkauft man sich aber ganz massive Nachteile, weshalb ihre Verwendung zurückgeht: Für die Definition des sogenannten Frame-Sets braucht man mindestens eine zusätzliche HTML-Datei. Aber nur eine der 2 oder mehr Seiten enthält den vom Besucher gesuchten Inhalt und wird von den Suchmaschinen gelistet. D.h. wer über eine Suchmaschine auf Ihre WebSite gelangt, und das sind die meisten, bekommt den Navigations-Frame überhaupt nicht erst angezeigt und ist damit komplett navigationslos. Zudem unterstützen ältere Browser keine Frames. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Abspeichern mitunter mit Problemen verbunden ist. Bei Zugang über das Frame-Set kann man zudem keine einzelne Seite als Lesezeichen ablegen; vielmehr landet man immer auf der Startseite. Frames sind daher eine wirklich gute Methode, um Stammgäste zu vergraulen.

Von HTML-Erstellern sind Frames heiß geliebt, weil man damit hervorragend spielen und HTML-Kompetenz demonstrieren kann. Surfer hassen Sie jedoch aufgrund der beschriebenen Nachteile mindestens ebenso intensiv. Gemäß "Der Kunde ist König" sollten Sie auf Frames verzichten.
 
5.Bilder optimieren
Bilder sind, was die Ladezeit angeht, meistens ziemliche Bösewichte. Man sollte deshalb nicht zu viele und nicht zu große Graphiken einsetzen. Oft wird auch aus Unkenntnis eine viel zu hohe Auflösung oder ein falsches Dateiformat benutzt. Als Internetgraphiken sollten Sie nur GIF- und JPEG-Bilder verwenden, denn nur diese werden von jedem Internet-Browser verstanden. Sehr zu empfehlen ist die Angabe der Größe der Graphik, damit der Browser sofort weiß, wieviel Platz er dafür reservieren muß. Dann kann er nämlich erst den Text und dann erst die Bilder laden. Beispiel: <img src="bsp.gif" width=90 height=60 alt="Beispielgraphik" border=0> lädt die Graphik bsp.gif mit 90 Pixel Breite und 60 Pixel Höhe ohne Rahmen. Die Angabe alt="Beispielgraphik" bewirkt, daß bis zum Laden der Graphik der Text "Beispielgraphik" angezeigt wird, damit Ihre Besucher schon vorab informiert sind, welche Bilder Sie anzuzeigen gedenken.

GIF-Graphiken
Dieses vor allem für Cliparts geeignete Dateiformat benutzt eine Farbpalette. Im Interesse einer geringen Dateigröße sollten Sie nicht mehr Farben definieren als Sie tatsächlich benutzen. Meistens sind 16 Farben und oft auch 4 Farben absolut ausreichend. Wenn Sie eine solche Graphik selbst erstellen, ist es empfehlenswert, sich vor der Erstellung Gedanken über die benötigte Bildgröße zu machen. Ein nachträgliches Verkleinern oder Vergrößern führt insbesondere bei kleinen Graphiken unweigerlich zu negativen Effekten.

JPEG-Bilder
Dieses Dateiformat ist vor allem für fotorealistische Bilder geeignet. Lassen Sie Ihr Bildbearbeitungsprogramm genau die Größe (in Pixeln) erzeugen, die Sie benötigen. Große Bilder, die erst im Browser mittels Größenangabe verkleinert werden, kosten nur unnötig Speicher und damit Übertragungszeit. Bildverarbeitungsprogramme lassen es beim Abspeichern zu, den Grad für die Bildkomprimierung zu wählen. Da es sich um ein verlustbehaftetes Verfahren handelt, wird die Bildqualität mit steigender Komprimierung zwangsläufig schlechter. Die Grenze, ab der eine Verschlechterung sichtbar wird, ist immer abhängig vom jeweiligen Bild; Bilder mit großen einfarbigen Flächen lassen sich beispielsweise ohne sichtbare Auswirkungen deutlich stärker komprimieren als solche mit filigranen Motiven. Machen Sie Versuche, ab welcher Komprimierung Unterschiede zum Original sichtbar werden und wählen Sie dasjenige aus, das Ihrer Meinung nach den besten Kompromiß zwischen Bildqualität und Dateigröße besitzt. Wichtig zu wissen ist, daß JPEG-Bilder bei jedem Abspeichern neu (verlustbehaftet!) komprimiert werden. Wenn man also ein Bild mehrfach hintereinander öffnet und wieder abspeichert, hat dieses mehrere Kompressionsstufen durchlaufen. Deshalb ist es eine gute Idee, zur Bearbeitung das Bild in einem verlustfreien Format (z.B. TIFF) auf dem Rechner abzuspeichern und dieses auch für eine eventuelle Nachbearbeitung zu archivieren. Das JPEG-Bild wird hierbei als allerletzter Arbeitsschritt erzeugt.

Im Interesse einer geringen Ladezeit sollten Sie möglichst kleine Bildgrößen verwenden. Oft widerspricht dies Ihrer Intention, ein möglichst großes Bild in guter Qualität (d.h. mit niedriger JPEG-Kompression) zu präsentieren. In diesem Fall ist es ratsam, zunächst nur ein Bild anzuzeigen, das gerade so groß ist, daß man das Wesentliche erkennt. Dieses Bild wird als Verweis (Hyperlink) auf ein großes Foto ausgeführt. In der Praxis sieht das dann so aus (HTML-Code zur Erhöhung der Übersichtlichkeit für den Verweis auf das große Bild in roter, für das Vorschaubild in blauer Farbe):

<a href="grosses_Bild.jpg"><img src="kleines_Bild.jpg" width="120" height="160" alt="Ein interessantes Bild" border="0"></a>

Es wird in diesem Beispiel ein kleines Bild mit 120x160 Pixeln angezeigt, wobei der Besucher die Möglichkeit hat, sich das große Bild durch Klick auf das kleine anzeigen zu lassen.
 
6.Kompatibel sein
Sofern es irgendwie vermeidbar ist, sollten Sie nicht den neuesten HTML-Standard verwenden, und schon gar nicht irgendwelche Spezialfunktionen, die nur ein ganz bestimmter Browser versteht oder für die man sogenannte Plugins benötigt. Denn damit grenzen Sie alle Besucher aus, die einen anderen oder auch nur einen etwas älteren Browser verwenden bzw. diejenigen, die nicht bereit sind, irgendein blödes und normalerweise völlig nutzloses Plugin zu installieren. Sie sollten sich immer vor Augen halten, daß kaum jemand bereit ist (vor allem nicht erfahrene Surfer), ein unnötiges Plugin wie z.B. Flash zu installieren, nur weil Sie als Seitenbetreiber zu blöd sind, um Seiten zu erstellen, die auch ohne die Pest des Internets auskommen. Da es für Flash nur wenige sinnvolle Anwendungen gibt, es aber sehr oft für bewegte Werbung oder irgendwelche unnötigen Spielereien mißbraucht wird, blocken erfahrene Surfer Flash ohnehin vollständig.

Hinweise wie "Für Browser XY ab Bildschirmauflösung 1024x768" sind in zweifacher Hinsicht Unsinn: Einerseits grenzen Sie die Benutzer anderer Browser aus (es sind übrigens deutlich mehr gebräuchlich als nur die von Microsoft!), andererseits gibt es noch viele Rechner, die eine so hohe Bildschirmauflösung nicht zulassen (z.B. Mobiltelefone). Auch in Standard-VGA-Darstellung mit 640x480 Bildpunkten und 256 Farben sollte Ihre Homepage möglichst noch ohne Probleme lesbar sein. Bitte bedenken Sie, daß Ihre Besucher nicht unbedingt Ruhe und Geduld mitbringen: Wenn sie z.B. lesen, daß die WebSite nicht für den eigenen Browser optimiert ist und auch nur eine Kleinigkeit nicht funktioniert, führt der nächste Mausklick ganz schnell woanders hin.
 
7.Wie kann ich meine Seite verschönern?
Ganz einfach: Wenn Sie im Internet eine Seite finden, die einen von Ihnen gewünschten Effekt beinhaltet, dann speichern Sie sie zunächst einmal auf Ihre Festplatte. Analysieren Sie später dann den HTML-Quelltext unter Zuhilfenahme eines Text- oder HTML-Editors, um herauszufinden, wie es funktioniert. Aber Achtung: Eingebettete Java-Programme unterliegen dem Urheberrecht. Fragen Sie im Zweifelsfall besser nach, ob man Ihnen die Verwendung erlaubt, oder greifen Sie auf freie Java-Programmsammlungen zurück.

Sofern Sie ein Bild oder ein Clipart benötigen, können Sie auf Bildersammlungen im Internet zurückgreifen. Eine Linksammlung mit Homepages, die mit solchen Sammlungen können Sie unter  Kostenlos.de unter "Internet" finden. Wählen Sie unbedingt eine Quelle, die sich als Urheber ausweist und Ihnen die kostenlose Nutzung gestattet. Warnen möchte ich Sie davor, Bilder, Cliparts o.ä. aus dem Internet einfach so in Ihrer Homepage zu verwenden, denn diese unterliegen dem Urheberrecht. Mißachtung kann schlimmstenfalls Schadensersatzforderungen nach sich ziehen! Statt Raubkopien zu verwenden, möchte ich Ihnen empfehlen, den Urheber zu fragen, ob er Ihnen erlaubt, sein geistiges Eigentum in Ihrer Homepage zu verwenden. Eine freundlich vorgetragene Bitte verbunden mit dem Angebot, als Dankeschön einen Link auf seine WebSite zu setzen, wird ein privater Betreiber vermutlich nur in den seltensten Fällen ablehnen. Eine Alternative hierzu heißt schlicht Selbermachen. Wer ein einigermaßen vernünftiges Bildverarbeitungsprogramm besitzt, sollte mit nicht zu hohem Aufwand in der Lage sein, ansprechende Cliparts zu erstellen. Aus den genannten Gründen verwende ich nur selbsterstellte Bilder oder Cliparts. Soooo viel Arbeit ist das nämlich auch nicht. Zudem ist es langweilig, wenn man auf jeder Homepage immer dasselbe Clipart für beispielsweise den Briefkasten sieht.

Sofern Sie weder ein brauchbares Bildverarbeitungsprogramm besitzen noch Geld für ein solches ausgeben wollen, können Sie entweder Freeware-Programme verwenden (Quelle siehe  Free- und Shareware) oder aber Testversionen von bekannten Produkten, die Sie meist 30 Tage lang benutzen können, bevor sie sich selbst deaktivieren. In seltenen Fällen enthalten die Zeitschriften oft beigelegten CDs ältere Versionen dieser kommerziellen Produkte als Vollversionen. Für den privaten Gebrauch sind diese meistens mehr als ausreichend.
 
8.Vernünftige Farbwahl
Eine vernünftige Farbwahl ist das A und O. Sie ist entscheidend dafür, wie man Ihre Seiten unbewußt auf den ersten Blick einordnet. Denn in den ersten Sekunden entscheidet sich, ob Ihre Seiten symphatisch erscheinen und zum Verweilen einladen, oder ob der Besucher sich optisch belästigt fühlt und gleich weiterklickt. Allen werden Sie es dabei sicherlich nicht recht machen können, weil das Farbempfinden bei jedem Menschen etwas anders ausgeprägt ist, aber es gibt doch Grundregeln, die für die große Masse zutreffen. Beispielsweise gelten helle, pastellartige Farben als freundlich und zurückhaltend, auch wenn Jugendliche üblicherweise kräftige Farben bevorzugen. Ein weißer oder zumindest einfarbiger heller Hintergrund ermöglicht darüberhinaus das entspannte Lesen längerer Texte, weil man die gleichen Verhältnisse von Büchern her gewohnt ist.

Ein schwarzer Hintergrund im Zusammenspiel mit kräftigen Farben wirkt hingegen geheimnisvoll aber auch bedrohlich. Leider allzu oft wird er dazu verwendet, den nicht vorhandenen Inhalt notdürftig zu kaschieren. Die Lesbarkeit von Texten bei einem schwarzen oder farbigen Hintergrund ist sehr schlecht, vor allem wenn zusätzlich der Text farbig ist (siehe  Beispiel; es öffnet sich ein zusätzliches Fenster). Wer so seine Besucher malträtiert, muß sich nicht darüber wundern, daß diese schnellstmöglichst per Mausklick die Flucht ergreifen. Dezente Hintergrundbilder wie z.B. Logos sind nicht grundsätzlich zu verteufeln, aber wenn dadurch die Lesbarkeit leidet, wird sich niemand lange mit Ihrer WebSite beschäftigen.

Ein beliebter Anfängerfehler ist es, die WebSite möglichst bunt und in grellsten Farben als Villa Kunterbunt zu gestalten. Abgesehen davon, daß dies höchst unprofessionell aussieht, leidet darunter oft die Bedienbarkeit, weil der Besucher vor lauter bunten Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Besonders schlimm sind bunte, zappelnde Bilder: Selbst kurze Sätze werden von den Besuchern nicht gelesen, weil sie vom Geblinke und Gezappele viel zu stark abgelenkt werden.
 
9.Gefunden werden
Von selbst wird sich kein Besucher auf Ihre Seite verirren. Der Tip schlechthin: Überlegen Sie sich, wie Sie selbst interessante Seiten aufspüren, und versuchen Sie, genau dort anzusetzen. Beispielsweise sollten Sie Ihre Homepage bei den bekanntesten Suchmaschinen registrieren. Es gibt zwar teilweise kostenlose Dienste, die dies automatisiert durchführen, eine Anmeldung von Hand ist aber meistens besser, weil in oft unterschiedlicher Weise bestimmte Daten über Ihre Homepage abgefragt werden. Bevor Sie dies tun, ist es außerordentlich ratsam, sogenannte Meta-Tags (siehe hierzu SelfHTML) Ihren Seiten hinzuzufügen, damit sie von den Suchmaschinen richtig klassifiziert werden.

Es kann auch sinnvoll sein, sich in Foren zu dem Thema Ihrer Homepage zu engagieren und in Ihren Beiträgen die URL Ihrer Homepage zu hinterlassen. Wer dort mit fachkundigem Rat in freundlichem Umgangston auftritt, wird auch Besucher auf die eigene Homepage locken.
  

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